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Kunsthandel Stefan Hellmich

Zeitgenössische Malerei, Editionen und Fotografie

Imi Knoebel: „Face 33 Ed.“

Künstler:
Imi Knoebel
Titel:
Face 33 Ed.
Jahr:
2003/2014
Technik:
Acryl, handgemalt auf Kunststoff-Folie
Werkformat:
36 × 36 cm*
Auflage:
aus einer Serie von fünf gleichen Motiven mit jeweils Unikat-Charakter
Kategorien:
Gemälde gerahmt Unikat-Charakter ready to hang - hängefertig

Weitere Informationen zu diesem Werk

Die Arbeit gehört zu Imi Knoebels umfangreicher „Face“-Serie, in der geometrische Farb- und Formelemente zu abstrahierten Gesichtern angeordnet werden. Das Motiv verzichtet auf jede mimetische Darstellung und entwickelt den Eindruck eines Gesichts allein aus Proportion, Überlagerung und farblicher Spannung. Die bemalten Kunststoffelemente erzeugen eine Zwischenform aus Bild, Collage und Objekt. Charakteristisch für Knoebels Arbeitsweise ist die klare, konstruktive Ordnung der Flächen bei gleichzeitig starkem Gewicht der Farbe. Durch die Variation der einzelnen Elemente besitzt jedes Exemplar der Serie eine eigenständige kompositorische Wirkung. Das Werk verdeutlicht Knoebels kontinuierliche Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Fläche, Material und räumlicher Präsenz.

Informationen zu diesem Künstler

Imi Knoebel, eigentlich Klaus Wolf Knoebel, wurde 1940 in Dessau geboren und zählt zu den prägenden deutschen Künstlern der Nachkriegskunst. Nach seinem Studium an der Werkkunstschule Darmstadt studierte er von 1964 bis 1971 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Joseph Beuys. Sein Werk umfasst Malerei, Skulptur und raumbezogene Installationen, wobei er sich früh mit der Beziehung zwischen Bild, Material und Raum auseinandersetzte. Charakteristisch sind klar gegliederte, häufig geometrische Formen, geschichtete Bildträger und eine intensive Auseinandersetzung mit Farbe, insbesondere den Primärfarben Rot, Gelb und Blau. Zu seinen wichtigen frühen Arbeiten gehört die modulare Installation „Raum 19“ von 1968; später entwickelte er unter anderem die Technik der „Messerschnitte“, bei der ausgeschnittene und farbige Flächen zu offenen Bildkompositionen verbunden werden. Knoebels Kunst steht in engem Dialog mit der konstruktiven Moderne und dem Suprematismus, behauptet dabei jedoch eine eigenständige, körperlich und räumlich erfahrbare Bildsprache.

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